Foto: Infoletta Hambach CC 2.0

Zum Hambacher Wald überschlagen sich die Ereignisse: vorläufiger Rodungsstopp, untersagte Großdemonstration, die Räumung und Repression der Waldbesetzung. Wir rufen weiter dazu auf, sich am gewaltfreien Protest gegen RWE und die NRW-Landesregierung zu beteiligen.

Die gute Nachricht zuerst: Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst verfügt. Die Richter entsprachen damit im Eilverfahren einem Antrag des BUND.

Die schlechte Nachricht: „Gefahren für die öffentliche Sicherheit“ – mit dieser Begründung hat die Aachener Polizei die für Samstag geplante Großkundgebung „Wald retten! Kohle stoppen“ am Hambacher Wald abgesagt. Der BUND reichte am Freitag einen Eilantrag am Verwaltungsgericht Aachen und am Bundesverfassungsgericht ein. „Hier geht es darum, den friedlichen und gewaltlosen Protest auszubremsen“, sagte BUND-Sprecher Dirk Jansen.

Wir rufen weiterhin alle, die sich für die Rettung des Hambacher Walds einsetzen wollen, dazu auf, sich am gewaltfreien Protest gegen RWE und die NRW-Landesregierung zu beteiligen.

> Aktuelle Informationen zur geplanten Demonstration gibt es hier.

 

Kohle stoppen – Wald retten!