Unser Ziel: „Zukunft statt Braunkohle!“

Daher fordern wir:

  • Sofortige und konsequente Einleitung des Braunkohle-Ausstiegs

    • Konsequenter Umstieg auf eine dezentrale regenerative Energieversorgung
    • Rücknahme der genehmigten Abbaugrenzen aller Tagebau
    • Umsiedlungs-Stopp
    • Novellierung des Bergrechts – Abschaffung der Zwangs-Umsiedlung und -Enteignung
    • Keine weiteren Neubauten von Kohlekraftwerken z.B. BoAplus und sofortige Abschaltung aller 300 MW-Blöcke
  • Keine Kriminalisierung von Braunkohle-Gegner*innen und Kritiker*innen

    • Keine Räumung der Wald- und Wiesen-Besetzung „Hambacher Forst“
    • Sofortiger Rodungs-Stopp im Hambacher Forst
  • Schutz ursprünglicher ökologisch einzigartiger Lebensräume

    • Erhaltung landwirtschaftlich wertvoller fruchtbarer Löss-Böden
  • Transparenz über alle Abläufe und Folgen der Braunkohleindustrie

    • Gesundheitliche Folgen
    • Eintragung ins Europäische Schadstoffregister
    • Offenlegung aller Lobbyaktivitäten von RWE
    • Offenlegung aller Personalunionen und Verflechtungen zugunsten von RWE
    • Transparenz über alle geschäftlichen Beziehungen der RWE
  • Haftbarmachung von RWE für Ewigkeitskosten wie Bergschäden und Deponiegefahren

    • Umkehrung der Beweislast bei Bergschäden
    • Ewigkeitskostenfonds u.a. für Schäden, die durch die Deponierung von giftigen Schlacken und Aschen und durch den Wiederanstieg des Grundwassers entstehen
  • Verantwortung für Folgen des Klimawandels – Asyl für Klima-Flüchtlinge

Wir stellen fest:

Die Förderung von Braunkohle und deren Verstromung in Großkraftwerken ist nicht länger verantwortbar, da sowohl die aktuellen wie auch die zukünftigen Risiken und Gefahren nicht kontrollierbar sind.

Im Einzelnen bedeutet die weitere Braunkohle-Förderung und -Verstromung:

  • Weitere Klimaveränderung durch ungehemmten CO2-Ausstoß
  • Unwiederbringliche Zerstörung von wertvollen Natur – und Kulturlandschaften durch monströse Tagebaue
  • Entwurzelung vieler Menschen durch die Umsiedlung aus gewachsenen Dörfern und Sozialstrukturen in Retortendörfer
  • Nicht zumutbare Belastungen der Menschen, die in Tagebaurandgemeinden leben
  • Permanente Luftverschmutzung und damit einhergehende Gesundheitsgefährdung u.a. durch radioaktiven Feinstaub, Quecksilber und Stickoxide aus Tagebauen und Kraftwerken
  • Ständige Gefährdung des Grund- und Trink-Wassers durch verkippte Kraftwerksrückstände (Millionen von Tonnen Asche, die u.a. Schwermetalle enthält)
  • unkalkulierbare Ewigkeitsschäden und -kosten

 

Stand: 18.April 2015